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Nadja Käther beim Weitsprung. 23.01.12 - Hamburgs Weitsprung-Asse können sich über einen weitgehend gelungenen Saisoneinstieg freuen. Mario Kral (HSV), Nils Winter (BSV Buxtehude) sowie Nadja Käther (HSV) schafften die A-Norm für die Deutschen Hallen-Meisterschaften in Karlsruhe (25./26. Februar) auf Anhieb und Anika Leipold (HSV) hat wenigstens die B-Norm sicher erfüllt. Bei den gemeinsamen Landesmeisterschaften von Hamburg und Schleswig-Holstein in der Hansestadt siegte Nadja Käther (HSV) am vergangenen Sonntag mit erzielten 6,37 Metern vor ihrer Teamgefährtin Anika Leipold, die mit 6,21 Metern allerdings nur den B-Wert erreichte. Mario Kral (HSV) hatte am Sonnabend bei den Männern mit erzielten 7,69 Metern gewonnen. Zweiter wurde Matthias Prey (TSV Ahrensburg/7,68) vor Nils Winter (BSV Buxtehude/7,61). "Das war für den Anfang okay", sagte Mario Kral nach dem Wettkampf, in der mit 7,69 Metern triumphierte. Dass ihm Matthias Prey (Ahrensburg/7,68) am Ende den Titel fast noch streitig gemacht hatte, nahm der Hamburger gelassen: "Für mich war die Weite heute wichtig. Der Anlauf war schon gut, an der Landung müssen wir noch arbeiten."
Auch Nils Winter war zufrieden, mit gesprungenen 7,61 Metern als Dritter die A-Norm im ersten Wettkampf geschafft zu haben. "Für mich sind die Deutschen Meisterschaften der Höhepunkt im Winter." Nadja Käther zeigte sich mit ihrem Debüt von 6,37 Metern ebenfalls zufrieden. "Die Anlaufstruktur ist besser geworden, dass fühle ich." Zwar habe sie mit 6,50 Meter geliebäugelt, aber noch stehen ja einige Sportfeste an. Und sollte sich sich für Hallen-WM in März in Istanbul qualifizieren, will sie dort auf jeden Fall teilnehmen. "Viele verzichten ja wegen der EM und Olympia im Sommer. Aber ich bin jung und will jede Erfahrung mitnehmen, die ich sammeln kann."
Jana Sussmann kam derweil über 1500 Meter (4:26,92 Minuten) zu ihrem ersten Titel bei ihrem ersten Start ihren neuen Club Lauf Team Haspa Marathon Hamburg. "Mir war die Zeit heute wichtig. Ich habe schon gemerkt, dass ich noch ein bisschen müde bin vom Trainingslager in Spanien." Sie könnte nun auch über diese Distaz in Karlsruhe antreten, will aber die 3000 Meter laufen.
Diskuswerfer Markus Münch (LG Wedel-Pinneberg) zeigte dagegen, dass er auch mit der Kugel umgehen kann. Er siegte mit der Weite von 17,69 Metern und erfüllte damit ebenfalls die A-Norm. Weitere Erfolge feierten Nadja Käther über 60 Meter (7,61), Nira Marie Mählmann (HSV) über 60 Meter Hürden (9,32), (LG Wedel-Pinneberg) im Dreisprung (11,23), Maximilian Eichholz (TSG Bergedorf) über 400 Meter (51,73), Carlos Andres Izquierdo (LG Alsternord) im Hochsprung (2,04) und die Staffel der LAV Hamburg-Nord (Sören Gnoss, Lasse Zeuch, Bastian Rittmeister, Timo Scholz) in 1:32,50 Minuten.
Erfreulich war auch das Abschneiden der Hamburger vor allem bei den U18. Auf den Laufstrecken gingen bis auf das Rennen über 1500 Meter alle Titel an die HLV-Jugend: 60-Meter-Sieger wurde Eliab Boll (TH Eilbeck/7,21), über 200 Meter war Yannick Sturzwage (AMTV/23,36) nicht zu schlagen, selbiges galt über 400 Meter für Jakob Krempin (TSG Bergedorf/54,43). Im 800-Meter-Rennen ließ Tim Hoenig (HSV/2:02,29) die Konkurrenten hinter sich, Platz eins über 60 Meter Hürden belegte Sebastian Neblung (AMTV/8,91). Yannick Sturzwage, Sebastian Neblung, Jakob Krempin und Eliab Boll waren als Startgemeinschaft Hamburg zudem in der 4x200-Meter-Staffel in 1:33,34 Minuten erfolgreich. Seinen insgesamt dritten Titel verbuchte Yannick Sturzwage zudem mit dem Sieg im Weitsprung (6,39). Im Unterschied dazu kam die weibliche HLV-Jugend nur auf einen Titel: Carolin Kitzel (LG Wedel-Pinneberg) dominierte das 1500-Meter-Rennen (4:44,47).
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