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Auf dem Weg zu den Olympischen Spielen 2012

 22.02.12 - Noch 156 Tage bis zu den Olympischen Spielen 2012. In ganz Deutschland träumen Athleten und Athletinnen in den verschiedensten Sportarten davon in London dabei zu sein. Hierzu zählen auch die fünf HLV-Akteure Olufemi Atibioke (LG Wedel-Pinnenberg), Mario Kral (Weitsprung), Markus Münch (Diskus/Wedel-Pinnenberg), Helge Schwarzer (110m Hürden/Hamburger SV) und Nadja Käther (Weitsprung/Hamburger SV), die allesamt dem TEAM HAMBURG London angehören.

Doch wer oder was ist das TEAM HAMBURG London eigentlich? Es ist ein Projekt, das Hamburgs Spitzensportler der olympischen und paralympischen Disziplinen vereint und auf ihrem Weg nach London 2012 unterstützt. Im Rahmen der Sportstadt Hamburg werden den hier trainierenden Spitzenathleten somit Rahmenbedingungen geboten, die eine optimale Vorbereitung auf internationale Kriteriumswettkämpfe und Olympische Spiele ermöglichen. Dadurch werden außerdem herausragender Nachwuchsathleten frühzeitig an die Sportstadt Hamburg gebunden. Um ihre Ziele zu verwirklichen, haben der Hamburger Sportbund und der Olympiastützpunkt Hamburg/Schleswig-Holstein in Partnerschaft mit der Freien und Hansestadt Hamburg, der Stiftung Leistungssport und der Handelskammer Hamburg zunächst bis Ende 2012 das Förderprogramm Team Hamburg eingerichtet.

“Das TEAM HAMBURG London ist ein tolles Projekt. Wir als Hamburger Leichtathletik-Verband (HLV) freuen uns über diese Initiative, die auch einigen unserer Athleten zu Gute kommt”, sagt Frank Thaleiser, Geschäftsführer des HLV. “Ich hoffe natürlich und würde es ihnen wünsche, dass so viele Athleten wie möglich aus unserem Verband sich für die Olympischen Spiele qualifizieren. Dank der Unterstützung durch das TEAM HAMBURG London sind die Rahmenbedingungen jedenfalls gegeben”, so Thaleiser, der in der vergangenen Woche beim TEAM HAMBURG-Abend zum Thema „Faszination Olympia“ vorbeischaute. Vor über 100 Gästen aus Sport, Politik und Wirtschaft sowie Medienvertretern und TEAM HAMBURG-Sportlern berichtete Dr. Michael Vesper, Generaldirektor des DOSB und Chef de Mission der Deutschen Mannschaft in London, sowie Gerd Gottlob, Sportchef des NDR über die Olympischen Spiele.

Ebenfalls vor Ort war Britta Becker, ehemalige Hockey-Spielerin und Silbermedaillengewinnerin der Spiele 1992 sowie Schirmherrin der Hamburger Sportspende. „Das Training für Olympische Spiele ist wie ein Fulltime-Job, allerdings ohne Bezahlung“, so Becker.
Um den Athelten das erforderliche Training finanziell abzusichern, erhalten sie vom TEAM HAMBURG London eine monatliche Aufwandsentschädigung, die allerdings kaum die Trainingsaufwendungen abdeckt. Daher ruft die Stiftung Leistungssport Hamburg in diesem Jahr erneut zur Hamburger Sportspende auf, deren Aufkommen uneingeschränkt den Athleten des TEAM HAMBURG London zukommt. Zu den drei Spendenkategorien Bronze (25 Euro), Silber (50 Euro) und Gold (100 Euro) kommt in diesem Jahr erstmals die Möglichkeit, auch mit einer Platin-Spende (2012 Euro) die Hamburger Sportler zu unterstützen. Ziel der Spende ist es, den finanziellen Rahmen für das TEAM HAMBURG London zu verbessern und somit direkt die Nominierungschancen der Athleten zu erhöhen.

Die Zahlungsmöglichkeiten sowie weitere Informationen sind auf der Internetseite www.hamburger-sportspende.de dargestellt.
Mehr über das TEAM HAMBURG London und seine Athelten erfahren Sie auf: www.team-hamburg.de.

 

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